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Autor Thema: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme  (Gelesen 7696 mal)

pelacani

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Ich stell das mal hier rein, weil ich nicht bei Fratzenbuch kommentieren will / kann:

Zitat
Sarah Berger wenn man einen Witz erst versteht, wenn er erklärt wird, ist er schlicht schlecht. Dieser hier ist noch dazu extremst respektlos. Da gibts nichts zum rumdiskutieren oder entschuldigen oder Ausreden finden. Wenn die Geschichte von den evangelischen Frauen wirklich so schrecklich ist, hätte man sicher auch subtilere Wege gefunden, das zu kritisieren, vermutlich auch deutlich lustigere. Aber dafür hätte man halt Hirn gebraucht, und es ist doch einfacher auf den aktuellen Schenkelklopferzug "Generderwahnsinn" aufzuspringen. Da bekommt man dann auch viel Beifall von den armen unterdrückten Massen, die zu doof sind, ein BinnenI halt einfach zu überlesen, sondern sich schön reinsteigern, wie furchtbar das nicht alles sei. Und was tut man nicht alles für billigen Beifall. Und wenns wen stört, dann haut man halt nochmal drauf. Weil der Beifall steigert sich ja, wenn man die Kritiker dögelt, war schon im Pausenhof so.

Da ist ein Missverständnis. Es gibt keinerlei Anlass "zum rumdiskutieren oder entschuldigen oder Ausreden finden", ein schlechtes Gewissen ist völlig unnötig.

Wir sollten mal einen Blog-Beitrag nach Art von fefe bringen, der ausschließlich aus genderisierten Worten besteht.  :teufel Da könnten sich unsere "Kritiker" mal so richtig austoben, ohne dass auffällt, wie wenig sie ihren Grips anstrengen.


celsus

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #1 am: 06. August 2014, 13:02:17 »
Erkenntnis:
Niemand liest deinen Text, wenn du in der Überschrift irgendwas mit Genderdings machst.
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pelacani

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #2 am: 06. August 2014, 14:05:52 »
Zitat
Sarah Berger Nicht ablenken und Ausreden suchen. Es geht nicht um den Inhalt, sondern um die Form. Nein, man muss nicht auf Teufel komm raus gendern. Aber muss auch nicht so unfassbar respektos mit einem Thema umgehen, das vielen Leuten wichtig ist. Das, was in diesem Artikel passiert ist, ist unter jeder Kritik, und hättet ihr auch nur den geringsten Respekt vor den Anliegen der Frauenbewegung, dann würden ihr das umschreiben und euch entschuldigen. (Vielleicht würde sich dann auch wer für den berechtigten Inhalt interessieren) Nein, man muss nicht gendern, verlangt auch keiner. Aber dermaßen weinerlich zu reagieren, wenns wer tut, und dermaßen unterirdische Stammtischwitze zu reißen, ist einfach erbärmlich. Und weit entfernt von jeder Sachlichkeit, mit der ihr euch sonst rühmt.

Sarah, hast Du jetzt auch nur ein Fitzelchen mehr oder anderes gesagt als in Deiner ersten Empörung? Ich finde Dich, mit Verlaub, etwas eintönig.

pelacani

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #3 am: 06. August 2014, 14:14:39 »
Zitat
Sarah Berger Entschuldige, wer sich wo reinsteigert, ist seit dem Artikel klar. Da brauchte es noch nicht mal Reaktionen drauf. Von Diskriminierung hast bisher ausschließlich du gesprochen, ich rede einfach von kindischer, kleinlicher, dümmlicher Provokation. Keine Sorge, ich fühl mich nicht diskriminiert, ich halte nur den Verfasser für kindisch, kleinlich, unsachlich und absolut respektlos den Anliegen anderer gegenüber. Und ja, das halte ich für ein Zeichen mangelnder Intelligenz, mangelnder Empathie und mangelnden sozialer Kompetenz. Und das gilt auch für die Beifallklatscher. Wenn du dich diskriminiert fühlst, weil jemand anderer dich ganz konkret aufgrund deiner eigenen Aussage für nicht so wahnsinnig klug hält, dann ist das dein Problem. Aber keine Diskriminierung. Aber wie gesagt, es ist alles richtig und gut im Internet, was irgendwer anderer für lustig hält, das ist die Legitimation für jeden Scheiß. Und wers kritisiert, ist ein gemeiner, verbissener Spielverderber. Weil dass man selber weit übers Ziel hinausgeschossen ist, ist schließlich unmöglich. Hatten wir schon 100te Male an anderer Stelle.

Ich versuche gerade, mir vorzustellen, mit welcher Wortwahl sie wohl auf einen wirklich rassistischen oder sexistischen Text reagieren würde. Viel Luft nach oben ist nicht mehr.

Groucho

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #4 am: 06. August 2014, 14:16:43 »
Ich versuche gerade, mir vorzustellen, mit welcher Wortwahl sie wohl auf einen wirklich rassistischen oder sexistischen Text reagieren würde. Viel Luft nach oben ist nicht mehr.

Genau die Frage hab ich mir auch grad gestellt  ;D Das muss dann irgendwann BUMMM! machen.
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Omikronn

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #5 am: 06. August 2014, 14:46:22 »
Zitat
Sarah Berger Entschuldige, wer sich wo reinsteigert, ist seit dem Artikel klar. Da brauchte es noch nicht mal Reaktionen drauf. Von Diskriminierung hast bisher ausschließlich du gesprochen, ich rede einfach von kindischer, kleinlicher, dümmlicher Provokation. Keine Sorge, ich fühl mich nicht diskriminiert, ich halte nur den Verfasser für kindisch, kleinlich, unsachlich und absolut respektlos den Anliegen anderer gegenüber. Und ja, das halte ich für ein Zeichen mangelnder Intelligenz, mangelnder Empathie und mangelnden sozialer Kompetenz. Und das gilt auch für die Beifallklatscher. Wenn du dich diskriminiert fühlst, weil jemand anderer dich ganz konkret aufgrund deiner eigenen Aussage für nicht so wahnsinnig klug hält, dann ist das dein Problem. Aber keine Diskriminierung. Aber wie gesagt, es ist alles richtig und gut im Internet, was irgendwer anderer für lustig hält, das ist die Legitimation für jeden Scheiß. Und wers kritisiert, ist ein gemeiner, verbissener Spielverderber. Weil dass man selber weit übers Ziel hinausgeschossen ist, ist schließlich unmöglich. Hatten wir schon 100te Male an anderer Stelle.

Ich versuche gerade, mir vorzustellen, mit welcher Wortwahl sie wohl auf einen wirklich rassistischen oder sexistischen Text reagieren würde. Viel Luft nach oben ist nicht mehr.
Ich glaube das Wort Implosion würde es wohl am besten beschreiben...
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MrSpock

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #6 am: 06. August 2014, 14:53:30 »
Aber passt auf, dass wir nicht wieder bei einem "Insider-Job" landen. Die Verschwörungsfanatiker sind überall!
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

celsus

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #7 am: 06. August 2014, 14:58:12 »
Für Sarah scheint das echt wichtig zu sein.

Gibt es eigentlich Therapiegruppen, wo sich Leute ausschließlich über Unterstriche und deren Bedeutung für den Weltfrieden unterhalten?


Oh, gibt es tatsächlich. http://feministisch-sprachhandeln.org/leitfaden/kapitel4/
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pelacani

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #8 am: 07. August 2014, 09:15:43 »
Zitat
Katja Krug Ich finde es ein bisschen unglücklich, dass ihr hier ausgerechnet mit einer Gender-Geschichte eingestiegen seid.
Ad 1, es wäre nicht unglücklich (wenn sie von uns käme, hätte sie Qualität ;)), und ad 2, es ist keine Gendergeschichte. Himmelarschundzwirn!

pelacani

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #9 am: 07. August 2014, 09:26:36 »
Zitat
[...] Na, den "veritablen Exkremente-Orkan" habt ihr euch auch redlich verdient. Arroganz gegenüber Irrationalismen ist ok, aber mit dieser sexistischen Scheißnummer das Bild der ewig emotionalen, zu kritischem Denken unfähigen Frau zu reproduzieren, die Arroganz also auf das Geschlechterverhältnis auszuweiten, ist nun wirklich erbärmlich und völlig daneben.

Nebenbei bemerkt, Antifeminismus findet mensch auch in der braunen Welt der Wichtel zur Genüge. Immerhin sind die Frauenbewegung, der Marxismus und das Weltjudentum schuld an der Demontage der deutschen Familie...
Ein Poe, ausgelöst durch ein schlichtes Frau_innen, quasi als Selbstentzündung, ohne jede weitere Zutat. In der großen weiten Welt weht die raue Luft der Fäkaliengrube. Da werden mir die Evangelischen Frauen vergleichsweise richtig sympathisch.

celsus

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #10 am: 07. August 2014, 13:07:41 »
Ich schlage für zukünftige Blogartikel folgende Einleitung vor:

"Auch in diesem Text haben wir wieder einen Unterstrich an einer mehr oder weniger passenden Stelle versteckt. Wer ihn zuerst entdeckt, darf exklusiv einen Nazivergleich in den Kommentaren posten. Viel Spaß beim suchen."
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Ladislav Pelc

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #11 am: 07. August 2014, 17:47:36 »
Ich vermag zwar nicht zu erkennen, wo wir "das Bild der ewig emotionalen, zu kritischem Denken unfähigen Frau zu reproduzieren", aber ich gebe zu, dass mir da auch ein ganz dummer Anfängerfehler unterlaufen ist: Ich habe versehentlich den Artikel gelesen, bevor ich dazu kam, ihn zu beurteilen.

MrSpock

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #12 am: 07. August 2014, 17:56:04 »
Ich vermag zwar nicht zu erkennen, wo wir "das Bild der ewig emotionalen, zu kritischem Denken unfähigen Frau zu reproduzieren", aber ich gebe zu, dass mir da auch ein ganz dummer Anfängerfehler unterlaufen ist: Ich habe versehentlich den Artikel gelesen, bevor ich dazu kam, ihn zu beurteilen.

Scheiße, wie ist denn das passiert???? :ohnmacht:
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

Groucho

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #13 am: 07. August 2014, 17:56:37 »
Zur Info, Kommentar in FB:

Zitat
Michael Pürmayr Psiram: Einige hier (und auch im verlinkten psiram-forum) gebährden sich allerdings, als währen sie es (Genderstudies-Fachleute).
Die Auseinandersetzung mit dem Hirntod hat auch in diesem Thread kein Mensch kritisiert. Ihr habt offenbar einen so schlechten Artikel geschrieben, dass kein Mensch überhaupt bemerkt hat, worum es euch ging. Die Formulierungen im Artikel (beginnend mit dem Titel) sind nämlich so gewählt, dass sie den evangelischen Frauen unterstellen, sie würden mit ihrem Thesenpapier falsch liegen, weil sie Frauen sind (nicht, weil sie halt widerlegte wissenschafltiche Quellen für ihre Argumentation heranziehen oder schlichtweg selektiv und ungenügend gründich zitieren und recherchieren).
Das Alles wäre aber immer noch nicht so problematisch, könnte mensch ja sagen, es handle sich um Einzelfälle (es gibt viele Psiram-Akrivist*innen, aber nur wenige sind hier aktiv und von den wenigen haben sich ein noch kleinerer Teil halt blöd geäußert, sagt also über Psiram als Ganzes wenig aus). Die Uneinsichtigkeit, die Kritik anzunehmen, ja überhaupt anzuerkennen, dass etwas Kritikwürdiges geschehen ist, die ist schlimm. Eine Distanzierung Psirams von der Sprache des Beitrags (und dem Autor/der Autorin) und eine dazu gehörige Entschuldigung Psirams sind wohl das Mindeste, was ich hier erwarten würde.

edit: Ich gebs offen zu: Ich bin zu dumm/intellektuell unfähig, das wirklich zu verstehen.
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MrSpock

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Re: Die Evangelischen Frau_innen, der Hirntod und die Organentnahme
« Antwort #14 am: 07. August 2014, 17:59:13 »
Zur Info, Kommentar in FB:

Zitat
Michael Pürmayr Psiram: Einige hier (und auch im verlinkten psiram-forum) gebährden sich allerdings, als währen sie es (Genderstudies-Fachleute).
Die Auseinandersetzung mit dem Hirntod hat auch in diesem Thread kein Mensch kritisiert. Ihr habt offenbar einen so schlechten Artikel geschrieben, dass kein Mensch überhaupt bemerkt hat, worum es euch ging. Die Formulierungen im Artikel (beginnend mit dem Titel) sind nämlich so gewählt, dass sie den evangelischen Frauen unterstellen, sie würden mit ihrem Thesenpapier falsch liegen, weil sie Frauen sind (nicht, weil sie halt widerlegte wissenschafltiche Quellen für ihre Argumentation heranziehen oder schlichtweg selektiv und ungenügend gründich zitieren und recherchieren).
Das Alles wäre aber immer noch nicht so problematisch, könnte mensch ja sagen, es handle sich um Einzelfälle (es gibt viele Psiram-Akrivist*innen, aber nur wenige sind hier aktiv und von den wenigen haben sich ein noch kleinerer Teil halt blöd geäußert, sagt also über Psiram als Ganzes wenig aus). Die Uneinsichtigkeit, die Kritik anzunehmen, ja überhaupt anzuerkennen, dass etwas Kritikwürdiges geschehen ist, die ist schlimm. Eine Distanzierung Psirams von der Sprache des Beitrags (und dem Autor/der Autorin) und eine dazu gehörige Entschuldigung Psirams sind wohl das Mindeste, was ich hier erwarten würde.

Noch einer, der weder den Artikel noch das Papier der ev. Frauen gelesen hat.  :facepalm
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Zitat aus Star Trek II.